Montag, 6. Januar 2014

Müsli frisst sich durch den Jahreswechsel

Erstmal wünsche ich euch Allen ein wunderbares neues Jahr :) Ich hoffe, ihr habt die Feiertage gut überstanden, seit reich beschenkt worden (was ja für jeden etwas anderes bedeutet) und habt ein paar schöne Tage gehabt.

Habt ihr euch eigentlich gute Vorsätze gefasst? Nach meinen zahlreichen Touren die letzten beiden Wochen, hab ich eigentlich nur einen Vorsatz

Sich nicht zu viel vornehmen

Je mehr im Kopf die Pläne blühn,
man stetig sich von Neuem will bemühn,
umso schwerer wird es mit der Tat
und das ist doch wirklich desolat.

Sich tausend Dinge vorzunehmen,
ist folglich gar nicht so fürnehmlich.
Besser nur ganz wenig,
das macht gelebt auch wirklich selig.

(© Monika Minder)


Ich hatte unheimlich tolle Feiertage, auch wenn sie insgesamt nicht so stressfrei waren, wie ich es mir eigentlich irgendwann mal vorgenommen hatte. Ich war permanent unterwegs, hab gefeiert, Freunde besucht/getroffen, super tolle Unterhaltungen geführt und vor allem Berge an Essen verschlungen.
Kleine Zusammenfassung

Weihnachten
Mal abgesehen davon, dass ich gearbeitet habe, durfte ich dieses Jahr doch erstmals in den Genuss kommen, ein Weihnachtsmenü auf die Beine zu stellen. Damit konnte ich sogar meine fleischessenden Freunde überzeugen ;)

Maronencremesuppe

Seitanbraten mit Plaumen-Walnuss-Füllung, Kartoffelknödel, Rotkohl und einer Rotweinsoße
Ansonsten muss ich gestehen, dass ich unheimlich viel Alkohol getrunken habe, da ich mich zu nahezu jeder Weihnachtsparty hab überreden lassen. Zum Glück hatte ich nach Weihnachten ein paar Tage frei :D

Silvester
Am 29. Dezember bin ich nach Berlin zu einer Freundin gereist, die ich sehr lange nicht gesehen habe. Sie ist selber Veganerin und konnte mir daher in der kurzen Zeit, die ich dort war, ein paar unheimlich tolle Lokations zeigen. Am besten gefielen mir die Haus-Projekte mit günstigem Bier und Vokü.
Zu dem habe ich hier noch zwei Lokale, die ich euch unbedingt empfehlen muss:
1. Yoyo - ein kleiner Imbiss mit riesen Auswahl und dem besten Tiramisu, welches ich je gegessen habe (leider kein Bild davon). Super Burger, selbstgemachte Pommes - jamjam

2. Zweistrom
Okay, die Bedienung war etwas unfreundlich, aber das wurde durch den hammergeilen Falafel zehntausendfach aufgehoben - selbstgemachter Fladen, für Veganer geeignete Knoblauch- und Mangosoße - ich war im Himmel
Am 1. Januar bin ich zurück gereist - falls jemand von euch zu Silvester schon mal in Berlin war, kann vielleicht meine große Freude verstehen "Ich hab überlebt!!!!"  Diese Massen an Feuerwerk (schön anzusehen, aber letztlich ne fürchterliche Geldverschwendung, Umweltverschmutzung, Qual für Tiere) sind gemeingefährlich - Böller aus Hochhäusern geworfen, Knaller in die Menschenmengen, Kracher in den U-Bahn Stationen....ich hab noch nie so viele Krankenwagen in so kurzer Zeit gesehen....
Aber trotzdem ist Berlin einfach ein wahnsinniges Erlebnis - mein Großstadtfeeling ist wieder erwacht :)

Erstes Januarwochenende
Nach zwei umfangreichen Arbeitstagen bin ich dann dieses Wochenende nach Hamburg entschwunden, um mir einen Kindheitstraum zu erfüllen - das Musical "Phantom der Oper" sehen. Ich liebe Musicals und jetzt konnte ich endlich jenes sehen, zu dem ich als Kind bereits lauthals mitsang und Theater gespielt habe.
Was soll ich sagen....es war einfach wunderschön. Die Musik, die Geschichte, die Stimmung....einfach perfekt.
Abends war ich nach mehreren Versuchen, etwas gutes zu Essen zu finden ("Backbord" hatte geschlossen wegen Umbau und "Feldstern" hatte leider an dem Tag geschlossene Küche) im Hin&Veg  , kleiner Laden, riesen Auswahl an Imbiss- und indischen Gerichten.
Falafelburger mit Pommes
Wundert euch nicht, über den großen Anteil an Fast-Food-Gerichten in meiner Testreihe. Da ab (ui, ist schon nach Mitternacht jetzt) heute mein Ernährungsexperiment startet, werde ich die nächsten Monate solche Sachen nicht mehr essen und von daher musste ich noch mal mich mit allerhand ungesundem Zeugs zustopfen :D Da ja auch bewussterweise der Alkohol dann ausbleibt, stand auch noch Feiern auf der Reeperbahn auf dem Plan. Bevor ihr jetzt was Falsches von mir denkt, ich war lediglich Tanzen und Cocktails trinken - was soll ich sagen "Hamburg, ich liebe dich"
Zu fast guter Letzt stand Sonntag morgen (also quasi gestern) Frühstück auf dem Programm im Caffee Latte. Wenn ihr mal in Hamburg seit, ist dies die perfekte Anlaufstelle für´s Frühstück - super schönes Ambiente, nette Bedienung und ein veganer Frühstücksteller, der mich umgehauen hat

Nachdem ich noch ein paar sonnige Stunden in Hamburg verleben durfte, fuhr ich dann ziemlich erschöpft Richtung Heimat zurück. Eine Spontaneingebung trieb mich in Oldenburg dann noch zu Kismet, um den relativ neu im Angebot stehenden Seitandöner zu genießen - ich hab zwar immer ein mulmiges Gefühl, dass das Seitan neben den Fleischspießen hängt, aber ich liebe Döner und unterstütze gerne jede vegane Neuerung in Oldenburg - bitte mehr davon.





Nach so viel Essen, Feiern und unterwegs sein, freue ich mich jetzt richtig auf ein paar einfache ruhige Arbeitstage und vor allem den Beginn meines Ernährungsexperimentes. In ein paar Stunden genieße ich Tag 1 der Vegan-for-Fit-Challenge





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