Mittwoch, 10. April 2013

Eine Woche voller Nudelglück - Tag 3: Pink Pasta und Regenwetter

Mein Wecker klingelte heute früh um 4:30 Uhr und mein erster Gedanke, als ich aufwachte war "Aua" - kaum auszuhaltender Muskelkater in den Armen. Das war definitiv keine gute Vorraussetzung für die Frühschicht. Aber hilft ja nix, aufgestanden, angezogen, Frühstück fertig gemacht und losgefahren. Auf der Arbeit hatte ich dann doch meinen Spaß, weil die Bewohner der Gruppe, in der ich arbeite, sich fürchterlich über mein Gejammer aufgeregt  haben "Ich hab so Schmerzen *schnief*. Ich kann gut jammern. Als es draußen hell wurde, konnte ich richtig auf Hochtouren fahren, es regnete. Und dabei war ich doch so motiviert, heute trotz Schmerzen wieder in den Garten zu gehen. Meine Laune versank allmählich ins Bodenlose und erreichte seinen Tiefpunkt, als ich über den Gruppenabrechnungen saß und die Zahlen einfach nicht stimmen wollten. Vielleicht konnte mich das Mittag wieder etwas aufheitern, denn schließlich hatte ich Nudeln in einer irren Farbe gemacht und mitgenommen.

Pink Pasta
- 250g Spaghetti (am besten Vollkorn)
- eine Knolle Rote Bete (so ca. 400g)
- eine Zwiebel
- eine Knoblauchzehe
- 1Pk. vegane Sahne
- ca. 200ml Gemüsebrühe
- Meerrettich aus´m Glas
- Salz, Pfeffer
- etwas Zitronensaft

Nudeln aufsetzen und nach Packungsanleitung kochen. Rote Bete schälen und klitzeklein schneiden, ebenso die Zwiebeln und den Knoblauch, anschließend in einer Pfanne mit Öl ordentlich anbraten. Mit Brühe ablöschen und ca. 10Minuten köcheln lassen. Sahne, Meerrettich (nach Belieben),Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft hinzugeben und noch ein bisschen köcheln lassen. Spaghetti abgießen und mit in die Pfanne geben. Das ganze nochmal abschmecken.

Ich liebe ja Rote Bete und entsprechend konnte mir dieses Essen tatsächlich etwas die Stimmung heben. Nach der Arbeit zuhause angekommen, sank sie jedoch gleich wieder. "Taxi Stiefmama" war gefragt und ich hasse diesen Job. Gerade zuhause, schon wieder los, um zwei Stunden später nochmal los zu fahren. Hätte mich vorher jemand über diese Schattenseiten des Familienlebens informiert, hätte ich mich wahrscheinlich nicht darauf eingelassen. Nein, war´n Witz, ich liebe meine kleine Familie trotzdem heiß und innig. Aber an einem blöden Tag, ist sowas natürlich nicht gerade förderlich.
Später gehe ich noch einer kleinen Dorfverpflichtung nach: Pokale putzen. Ich spiele seit einiger Zeit hier im Ort Völkerball (ja genau, das Spiel aus der Grundschule, das gibt´s aber auch als richtige Sportart). Das macht irre Spaß, vor allem, da es meist eher um das Verköstigen von alkoholischen Getränken und dem Austausch der neuesten Neuigkeiten geht, als um das eigentliche Spiel. Nichts desto trotz ist unsere Mannschaft ziemlich gut und gewinnt die meisten Turniere. Aber heute abend ist kein Training, sondern Putzen angesagt. Das passt mir ganz gut, mit meinem immer noch schmerzenden Armen fühl ich mich eh nicht in der Lage, einen Ball zu fangen. Von daher schonmal "Prost" :)

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